Warten kostet Anfragen
- Kurze Geduld
- Schneller Absprung
- Erster Eindruck
Bleibt der Bildschirm nach dem Klick weiß, schließen viele Besucher die Seite wieder, bevor sie ein Wort gelesen haben. Unterwegs am Handy, mit schwankendem Netz, ist die Geduld noch kürzer. Eine schnelle Seite hält Besucher, bis sie gesehen haben, was Sie anbieten.
Dazu kommt Google: Die Ladezeit fließt in die Einordnung einer Seite ein. Eine schnelle Seite ist also doppelt im Vorteil, bei Besuchern und bei der Suche.
Woraus Ladezeit entsteht
- Bilder
- Skripte
- Server
Ladezeit ist die Summe dessen, was ein Browser laden muss, bevor er die Seite zeigen kann. Die üblichen Ursachen sind schnell gefunden und meist behebbar.
- Große BilderFotos direkt aus der Kamera wiegen oft mehrere Megabyte, gezeigt werden sie aber viel kleiner.
- Fremde EinbindungenChatfenster, Karten, Videos, Zähler und Werbung laden jeweils eigene Dateien, oft von fremden Servern.
- SchriftenMehrere Schriftschnitte von einem fremden Server verzögern, bis Text lesbar erscheint.
- Der ServerEin langsamer Server oder ein System, das jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammensetzt, kostet Zeit vor dem ersten Byte.
Bilder richtig einsetzen
- Passende Größe
- Moderne Formate
- Später laden
Bilder sind meist der größte Teil einer Seite und zugleich der einfachste Hebel. Richtig vorbereitet laden sie deutlich schneller, ohne sichtbar an Qualität zu verlieren.
- Passende GrößeJeder Bildschirm bekommt das Bild in der Breite, in der er es zeigt, nicht größer.
- Moderne FormateWebP und AVIF sind bei gleicher Schärfe deutlich kleiner als JPEG oder PNG.
- Später ladenBilder weiter unten werden erst geladen, wenn der Besucher in ihre Nähe blättert.

Weniger ist schneller
- Wenige Einbindungen
- Eigene Schriften
- Fertige Dateien
Jede Einbindung bringt eigenen Code mit, und zusammen bremsen sie stärker als jede für sich. Fragen Sie bei jedem Zusatz, ob er Ihren Besuchern wirklich hilft.
Schriften vom eigenen Server laden schneller und schicken keine Daten an Dritte. Eine Seite aus fertigen Dateien ist sofort da, weil nichts erst berechnet werden muss.
Zuerst das Handy
- Mobile zuerst
- Mobilfunknetz
- Große Tippflächen
Auf dem Handy treffen ein kleinerer Prozessor und ein schwankendes Netz zusammen. Eine Seite, die am Rechner sofort erscheint, kann unterwegs spürbar länger brauchen. Google bewertet zudem vor allem die mobile Fassung einer Seite.
Planen Sie die Ladezeit deshalb vom Handy aus. Was dort schnell ist, ist es am Rechner erst recht.
Was am Handy außer der Ladezeit zählt, steht im Beitrag über Responsive Webdesign.

Selbst messen
- PageSpeed
- Leistung
- Kennzahlen
Mit PageSpeed Insights von Google messen Sie jede Seite kostenlos, auf dem Handy und auf dem Desktop. Das Werkzeug vergibt bis zu 100 Punkte und nennt, was bremst.
- Sichtbar nachWann der größte sichtbare Inhalt steht, meist ein Bild oder die Hauptüberschrift. Google nennt das Largest Contentful Paint.
- Bedienbar abWie lange die Seite nach dem Erscheinen auf Eingaben warten lässt, weil im Hintergrund noch gerechnet wird.
- Ruhiger AufbauOb Inhalte beim Laden springen, etwa weil ein Bild nachrutscht. Google nennt das Cumulative Layout Shift.
Schnell bleiben
- Regelmäßig messen
- Neue Bilder
- Pflege
Eine schnelle Seite bleibt nicht von allein schnell. Neue Bilder, ein zusätzliches Chatfenster oder eine Einbindung für Werbung können sie Schritt für Schritt bremsen.
Messen Sie nach jeder größeren Änderung neu, und prüfen Sie neue Bilder, bevor sie online gehen. Mit einer Betreuung übernimmt das Ihr Dienstleister, damit Ihre Seite schnell bleibt.



