Aus Sicht der Kunden
- Ihre Kunden
- Ihre Worte
- Ihr Anliegen
Besucher kommen mit einer Frage auf Ihre Seite: Kann dieser Betrieb mein Problem lösen? Texte, die vor allem vom eigenen Betrieb erzählen, beantworten diese Frage erst spät. Texte aus Sicht der Kunden beginnen bei deren Anliegen und zeigen, wie Sie es lösen.
Ein einfacher Prüfstein: Zählen Sie, wie oft in einem Absatz „wir“ und wie oft „Sie“ steht. Überwiegt das „wir“, lohnt sich ein zweiter Blick. Schreiben Sie außerdem in den Worten, die Ihre Kunden selbst benutzen, nicht in den Fachbegriffen Ihrer Branche.

Die erste Überschrift
- Klare Aussage
- Für wen
- Wo
Die erste Überschrift entscheidet, ob jemand weiterliest. Sie sagt in wenigen Worten, was Sie anbieten, für wen und, wenn es zählt, wo. Ein Satz darunter nennt den wichtigsten Nutzen.
- Unklar„Willkommen auf unserer Webseite“ sagt nichts darüber, was Sie anbieten.
- Klar„Elektroinstallation für Neubau und Sanierung in Köln“ sagt in einer Zeile, worum es geht und für wen.
Was in der Überschrift steht, sollte auch das sein, wonach Ihre Kunden suchen. So hilft sie zugleich, bei Google gefunden zu werden.
Nutzen statt Merkmale
- Ergebnis
- Konkret
- Und dann?
Ein Merkmal beschreibt, was etwas ist, ein Nutzen, was es für den Kunden bewirkt. „Wartung inklusive“ ist ein Merkmal, „Ihre Anlage läuft, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen“ ist der Nutzen dahinter.
Hilfreich ist die Frage „Und was habe ich davon?“. Stellen Sie sie nach jedem Satz über Ihr Angebot, bis die Antwort für Ihre Kunden zählt. Konkrete Aussagen wirken dabei stärker als große Worte wie „beste Qualität“ oder „innovativ“.
Fragen vorab beantworten
- Kundenfragen
- Ablauf
- Kosten
Viele Besucher fragen nicht nach, sie suchen weiter. Was sie vor einer Anfrage wissen wollen, sollte deshalb schon auf der Seite stehen.
- Der AblaufWie es nach der ersten Nachricht weitergeht und wie lange es ungefähr dauert.
- Die KostenWovon der Preis abhängt, auch wenn kein fester Betrag dasteht.
- Für wen und woFür welche Kunden und in welchem Gebiet Sie arbeiten.
- Die BedenkenWas geschieht, wenn etwas nicht klappt, und wer dann ansprechbar ist.
Die besten Hinweise liefern die Fragen, die Kunden Ihnen am Telefon immer wieder stellen. Jede davon, die die Seite schon beantwortet, senkt die Hürde für eine Anfrage.
Belege statt Versprechen
- Kundenstimmen
- Echte Bilder
- Ansprechpartner
Fast jeder Betrieb nennt sich zuverlässig und kompetent. Glaubwürdig wird das erst durch Belege, die Besucher selbst prüfen können.
- KundenstimmenEchte Bewertungen mit Namen, etwa aus Ihrem Google-Profil.
- BeispieleFotos und kurze Beschreibungen abgeschlossener Arbeiten.
- NachweiseAusbildung, Zertifikate und Mitgliedschaften, die für Ihre Kunden zählen.
- GesichterEin Foto und der Name der Person, mit der Kunden sprechen werden.
Erfinden Sie dabei nichts. Gefälschte Bewertungen sind verboten und kosten mehr Vertrauen, als sie je bringen.
Ein klarer nächster Schritt
- Ein Hauptknopf
- Direkter Kontakt
- Kurzes Formular
Am Ende jedes Abschnitts sollte klar sein, was Besucher als Nächstes tun können. Ein deutlich sichtbarer Hauptknopf genügt, ein zweiter, leiserer Weg darf daneben stehen.
Beschriften Sie Knöpfe mit dem, was danach passiert: „Termin anfragen“ oder „Angebot anfordern“ sagt mehr als „Absenden“. Ein kurzes Formular mit wenigen Feldern senkt die Hürde, und eine sichtbare Telefonnummer hilft allen, die lieber sprechen.

Kurz und gut lesbar
- Kurze Absätze
- Zwischentitel
- Am Handy
Auf Webseiten wird zuerst überflogen und erst dann gelesen. Kurze Absätze, aussagekräftige Zwischenüberschriften und Aufzählungen helfen, das Wichtige schnell zu finden. Wie das auf der Startseite zusammenspielt, zeigt der Beitrag über eine gute Startseite.
Lesen Sie Ihre Texte zum Schluss laut vor, am besten vom Handy. Wo Sie stocken, stockt auch der Leser. Klare, konkrete Sätze helfen übrigens auch, in KI-Antworten genannt zu werden.



